Luzides Träumen lernen: Einfach erklärt

Antonia Steinbusch
April 25, 2022

Es ist ein wunderschöner Sommertag. Ich sitze überglücklich auf dem Schulhof und unterhalte mich angeregt mit ein paar meiner Lieblings-Pokémon. Auf einmal merke ich, dass irgendetwas nicht stimmt. Jetzt wache ich auf und merke, dass es nur ein Traum war (für einen damals noch 8-Jährigen ein ziemlich cooler Traum).

Jedenfalls bin ich immer noch ziemlich müde. Ich grinse kurz über meinen verrückten Traum. Dann fallen mir die Augen zu und ich schlafe wieder ein… und da bin ich plötzlich wieder. Zurück auf dem Schulhof. Zusammen mit den Pokémon. Und mit dem großen Unterschied, dass ich jetzt weiß, dass ich gerade träume. Leider wache ich kurze Zeit später auch schon wieder auf. Dennoch erinnere ich mich noch, dass ich den ganzen Tag lang sehr glücklich über dieses Erlebnis war. Bis dahin wusste ich noch gar nichts von luziden Träumen.

Erst Jahre später in meinen späten Teenager-Jahren hörte ich zum ersten Mal den Begriff „Klarträumen“. Mich beeindruckte der Gedanke daran, die eigenen Träume steuern zu können, so sehr, dass ich mir mehrere Bücher über Klarträumen kaufte und eifrig alle Tipps ausprobierte. Mittlerweile sind über 5 Jahre vergangen und ich hatte hunderte luzide Träume. Zunächst einmal will ich dir erklären, was also genau luzide Träume sind. Luzides Träumen bedeutet, dass du Bewusstsein über einen Traum erlangst und diesen steuern kannst. Normalerweise passiert dies während der REM-Phase, der Traumphase deines Schlafes. REM bedeutet Rapid Eye Movement, also dass sich deine Augen hinter deinen geschlossenen Lidern schnell hin und her bewegen. ‍Mehr als jeder zweite hat schon mal spontan einen luziden Traum erlebt.

Nur etwa jeder fünfte aber hat die Fähigkeit, sich öfter bewusst in diesen Zustand zu versetzen. Während ihrer Träume erkennen diese Menschen regelmäßig, dass sie träumen. Es ist eine Form der Meta-Kognition; sie sind sich im Klaren darüber, dass sie gerade bewusst ihren Traum erleben. Dann können sie gezielt anfangen, ihren Traum zu steuern und nach ihren Wünschen zu gestalten. Manche Menschen berichten dabei, dass sich ihre luziden Träume sehr lebendig und real anfühlen, andere erleben sie als verschwommen und geheimnisvoll. Es gibt jedoch einen Trick, deinen luziden Traum so glasklar wie die Realität zu erleben, auf den ich später eingehen werde. Luzide Träume werden auch Klarträume genannt, erstere Bezeichnung kommt aus dem Lateinischen.

Ob du luzides Träumen lernst oder Klarträumen lernst ist also dasselbe. In beiden Fällen wirst du lernen, dir während eines Traums bewusst darüber zu sein, dass du dich gerade in einem Traum befindest. Wenn du diesen Bewusstseinszustand trainiert hast, kannst du deinen Traum intensiv erleben, verändern und lenken. Wenn du dir die  Fähigkeit zum regelmäßigen Klarträumen angeeignet hast, darfst du dich als sogenannter Oneironaut bezeichnen.

luzides träumen lernen

Die Erkenntnis, dass du dich in einem Traum befindest, erlangst du häufig nach einem unmöglichen Ereignis. So wie ich mich in meinem Traum auf dem Schulhof plötzlich darüber wunderte, dass Pokémons reden können und mir dann auffiel, dass es Pokémons eigentlich gar nicht gibt.

In diesem Moment wird dann meist aus einem normalen Traum ein Klartraum. In diesem Fall war ich so überrascht, dass ich aufwachte. Es ist also wichtig, im entscheidenden Moment die Ruhe zu bewahren, um luzide zu werden. Die Bezeichnung “luzide” beschreibt dabei die Klarheit, mit der du deinen Traum wahrnimmst und durchlebst. Neben dem Bewusstsein über deinen Traum werden luzide Träume teilweise auch dadurch definiert, dass du auf den Verlauf Einfluss nehmen kannst, und dass du dich an dein eigenes reales Leben, also dein Leben im Wachzustand, erinnern kannst. Durch luzides Träumen kannst du deine innere Traumwelt und dein Unterbewusstsein erkunden. Du kannst sowohl mehr über dich selbst und dein Innenleben erfahren als auch in deiner Persönlichkeit wachsen.

Die Forschung deutet außerdem darauf hin, dass luzides Träumen Albträume verhindern kann, wodurch sich deine Schlafqualität verbessert. Wenn du also einen Albtraum hast, aber zuvor luzides Träumen gelernt hast, kannst du die Geschehnisse in deinem Traum in eine angenehmere und entspannendere Richtung lenken. Luzides Träumen zu lernen, kann auch Angst und Stress verringern, weil es das Gefühl von Kontrolle steigert. Du kannst in einem sicheren Rahmen üben, Situationen zu meistern, die normalerweise Stress in dir auslösen würden und Dinge ausprobieren, vor denen du im realen Leben zu viel Angst hättest.

Nicht zuletzt macht luzides Träumen riesigen Spaß. Es zu lernen, bietet dir eine einzigartige, fantastische Welt, in der deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt sind und alles möglich ist. Du kannst jede erdenkliche Idee in die Tat umsetzen, ohne dich in Gefahr zu begeben und trotzdem wird es sich real anfühlen. Du kannst in deinem luziden Traum echte Emotionen erleben und deiner Kreativität freien Lauf lassen. In deiner persönlichen Traumwelt hast du die Kontrolle über die Personen, Orte und Ereignisse, die in deinem Traum Platz finden sollen. Auf diese Weise kannst du Dinge ausprobieren und erleben, die dir in deinem realen Leben tagsüber vielleicht nicht möglich sind. Du siehst also, dass luzides Träumen zahlreiche Vorteile und jede Menge Spaß mit sich bringt. Ich hoffe mit dieser Klartraum-Anleitung anderen dabei zu helfen, luzides Träumen zu lernen

1. Mach dir bewusst, warum du luzides Träumen lernen willst

Nimm dir ein wenig Zeit und male dir ganz genau aus, wie so ein luzider Traum von dir aussehen könnte. Was würdest du gerne tun und warum?

Hättest du gerne Superkräfte?

Wenn ja, welche?
Willst du mit deinem Unterbewusstsein reden?

Oder möchtest du dich persönlich weiterentwickeln?

Zum Beispiel Lampenfieber überwinden oder im Schlaf meditieren?

Du könntest aber auch eine Fantasiereise in eine ferne Welt unternehmen oder deiner Kreativität freien Lauf lassen und ein außergewöhnliches Kunstwerk erschaffen. Schreibe dir dein Ziel auf einem Blatt Papier auf und hänge es neben oder über dein Bett. Am besten schaust du es vor dem Schlafengehen nochmal an und denkst auch beim Einschlafen daran.

2. Führe ein Traumtagebuch

Ein Traumtagebuch hilft dir dabei, dein Traumgedächtnis zu stärken.

Es ist essentiell für jeden, der luzides Träumen lernen möchte. Gerade wenn du zu den Personen gehörst, die sich selten oder gar nicht an die eigenen Träume erinnern, wird es dich sehr weiterbringen, deine Träume jeden Morgen aufzuschreiben. Mir fiel es am Anfang auch schwer, überhaupt irgendetwas aufzuschreiben. Aber selbst wenn ich keine Erinnerung an einen Traum hatte, habe ich so etwas aufgeschrieben wie „Leider keine Erinnerung, aber ich fühle mich ausgeruht/erschöpft/müde”. Das half mir, konsequent bei der Sache zu bleiben und die Gewohnheit aufzubauen. Außerdem wollte ich mich dann beim nächsten Mal umso mehr an meine Träume erinnern.

Irgendwann habe ich dann jede Nacht mindestens drei verschiedene Träume gehabt, an die ich mich alle sehr gut und detailliert erinnern konnte.

Hier findest du eine Anleitung, wie du dein Traumtagebuch effektiv führst.‍

3. Erkenne deine Traumzeichen

Statt deine Träume nach der Eintragung in dein Traumtagebuch zu vergessen, solltest du sie dir immer wieder mal anschauen und reflektieren. Tauchen bestimmte Personen, Orte oder Gefühle wiederholt auf? Diese können Einblicke in die Art von Themen geben, auf die sich deine Psyche konzentriert. Wenn du also das nächste Mal mit diesen Themen konfrontiert bist, frage dich, ob du nicht vielleicht träumst.

Traumzeichen erkennen


Ein Traumzeichen ist eine Person, ein Ort oder ein Umstand, welcher regelmäßig im Traum eines Menschen auftritt. Traumzeichen sind normalerweise etwas Besonderes für eine Person und unterscheiden sich in ihrer Art stark von Mensch zu Mensch. Je mehr du dir deine Traumzeichen bewusst machst, desto schneller wirst du in der Lage sein zu erkennen, ob du gerade träumst.

Das ist die Grundlage, wenn du luzides Träumen lernen willst.

4. Mache Reality Checks

Träumst du gerade? Bist du wach? Wie kannst du sicher gehen?Die Beantwortung dieser Fragen ist grundlegend, um luzides Träumen zu lernen. Ein Weg, um festzustellen, ob man träumt oder nicht, ist die Verwendung von Reality Checks.

Ein Beispiel für einen Reality Check ist der Versuch, einen Finger durch die eigene Handfläche zu stecken. Wenn dies gelingt, träumst du.

Der schwierigste Teil ist oft, sich daran zu erinnern, die Reality Checks durchzuführen. Deshalb solltest du regelmäßig im wirklichen Leben Reality Checks durchführen, auch wenn es ganz klar ist, dass du nicht träumst. Das Nutzen einer Inkonsistenz zwischen der realen Welt und der Traumwelt ist die Grundlage der meisten Reality Checks.

In Träumen sind diese Inkonsistenzen in der Regel allgegenwärtig und daher leicht zu erkennen. Im realen Leben ist es zum Beispiel möglich zu lesen, während es im Traum extrem schwierig bis unmöglich ist. Dies kann als Grundlage für einen Reality Check herangezogen werden. Ebenso ist es im Traum im Gegensatz zum realen Leben möglich, einen Finger durch seine eigene Handfläche zu führen. Dies sind einfache Reality Checks, mit denen du schnell testen kannst, ob du wach bist oder dich in einem Traum befindest. Weitere Reality Checks, die sich gut eignen, sind der Versuch, durch die Nase zu atmen, während man sie mit den Fingern zuhält, die Anzahl der Finger an der Hand zu zählen oder so hoch wie möglich zu springen.‍

wie macht man reality checks

Reality Checks sind am effektivsten, wenn sie mit Traumzeichen kombiniert werden. Wenn du also ständig von Kühen träumst, solltest du jedes Mal einen Reality Check machen, wenn du eine Kuh siehst. Du solltest es dir zur Gewohnheit machen, zu hinterfragen, ob du gerade träumst.

Wenn du luzides Träumen lernen willst, dann integriere diese vier Punkte regelmäßig in deinen Alltag. Dies wird langfristig dazu führen, dass du immer häufiger erkennst, wenn du gerade träumst.

Lernen Sie das luzide Träumen in einer Nacht

Wenn du unbedingt noch heute Nacht luzide träumen willst, gibt es auch eine weitere Möglichkeit.

Um noch heute Nacht luzide zu träumen, solltest du deinen Körper, deinen Geist und dein Schlafzimmer so gut wie möglich darauf vorbereiten. Stelle dann deinen Wecker so ein, dass er nach 6 Stunden losgeht. Wenn er losgeht wachst du auf und schläfst dann mit der Absicht, luzide zu träumen, wieder ein.

Halte deine Muskeln still, während du in einen schönen luziden Traum driftest.Das sind zumindest die Grundlagen. Jetzt lass uns das noch weiter aufschlüsseln. Hier sind die Schritte, wie du mit hoher Wahrscheinlichkeit noch heute Nacht luzide träumen kannst:

  • Verbringe den Rest des Tages damit, über luzides Träumen nachzudenken.
  • Mache viele Reality Checks.
  • Nimm dir dafür jedes Mal genug Zeit.
  • Schalte alle Bildschirme eine Stunde vor dem Schlafengehen aus.
  • Stelle deinen Wecker so, dass du genau 6 Stunden Schlaf bekommst.
  • Halte deine Augen beim Aufwachen geschlossen.
  • Gehe zurück in den Schlaf mit der Absicht, luzide zu träumen.

Der Trick bei dieser Technik ist, den Geist für ein paar Sekunden aufzuwecken, sodass er auch nach dem erneuten Einschlafen im Traum aktiv bleibt. Am besten tut man das, wenn man sich gerade in einer REM-Phase befindet und sowieso gerade träumt, also ungefähr 6 Stunden nach dem Einschlafen.

Verbringe den Rest des Tages damit, über luzides Träumen zu lesen

Für den Rest des Tages bis du ins Bett gehst, denke über luzides Träumen nach. Lies darüber, sprich mit deinen Freunden darüber, denke darüber nach, was du in deinem luziden Traum tun wirst.

Der Schlüssel ist, dass du dir intensiv in Gedanken ausmalst, was du im Traum tun willst. Lass deiner Fantasie freien Lauf.
Dadurch trainierst du dein Unterbewusstsein und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass dir der Gedanke an luzides Träumen im Traum kommt.

Für manche Menschen reicht der Gedanke daran aus, luzide zu sein, um tatsächlich luzide zu werden. Dies ist ein wirklich einfacher Trick, den du von nun an anwenden kannst.
Jede Nacht, wenn du ins Bett gehst, denke an luzides Träumen. Visualisiere dir außerdem, wie du luzide wirst, während du träumst.

Mache viele Reality Checks

Normalerweise solltest du, um Klarträumen zu lernen, etwa 10 Mal am Tag Reality Checks durchführen.

Wenn du unbedingt noch heute Nacht luzide träumen willst, dann mache heute mindestens 25 dieser Reality Checks, bevor du ins Bett gehst. Was du dabei beachten solltest, hast du ja bereits weiter oben im Artikel gelesen.

Schalte alle Bildschirme eine Stunde vor dem Schlafengehen aus

Kurz bevor du ins Bett gehst, schaue auf keinen Bildschirm mehr.
Klappe deinen Laptop zu, schalte den Fernseher aus und stell dein Handy auf lautlos (aber achte darauf, dass der Wecker noch funktioniert).

Dadurch wird es deinem Körper einfacher fallen, genügend Schlafhormone zu produzieren. Diese Schlafhormone werden nämlich durch künstliches Licht gebremst.

Viele Experten und Schlafforscher sind der Meinung, dass dies der wichtigste Tipp für gesunden Schlaf ist. Zudem ist er für jeden umsetzbar. Stattdessen kannst du zum Beispiel lesen oder ein Hörbuch hören.

Stelle deinen Wecker so, dass du genau 6 Stunden Schlaf bekommst

Egal zu welcher Zeit du eigentlich aufwachen würdest, stelle deinen Wecker etwa 2 Stunden vorher. Wenn du also normalerweise um 9 Uhr aufwachst, stelle den Wecker auf 7 Uhr

Wake-back-to-Bed-Methode

Der Alarm sollte angenehm sein und dich nicht erschrecken, da du ja danach direkt wieder einschlafen möchtest. Wähle also eine schöne Melodie und lege dein Handy direkt neben dich. Du musst den Alarm problemlos, ohne aus dem Bett steigen zu müssen und ohne die Augen zu öffnen, ausstellen können.

Halte deine Augen beim Aufwachen geschlossen

Das hier ist der schwierige Teil. Wache mit dem Wecker auf, ohne die Augen zu öffnen. Das führt dazu, dass du deinen Geist aufweckst, aber deinen Körper möglichst ruhig hältst (es gibt auch andere Techniken, bei denen man über längere Zeit seinen Geist aktiviert - mit geöffneten Augen).

Es macht nicht viel aus, wenn du deine Augen für einen kurzen Moment öffnest, aber am besten funktioniert es, wenn du die Augen komplett geschlossen hältst. Das Ziel ist es, sofort wieder einzuschlafen, wenn du den Wecker abgestellt hast. Du bist also 2 Stunden früher als sonst aufgewacht, hast deinen Wecker ausgeschaltet und liegst nun wach mit geschlossenen Augen da. Als Nächstes wirst du in deinem Geist „wach bleiben“, aber deinen Körper in den Schlaf driften lassen.

Für manche Menschen kann das beängstigend sein, wenn du es noch nie gemacht hast, denn du wirst die sogenannte „Schlafparalyse“ erleben, bei der dein Körper unfähig ist, sich zu bewegen, aber dein Geist wach und bewusst ist.

Du wirst spüren, wie dein Körper sich selbst abschaltet, während du in deinem Kopf bei Bewusstsein bist. Keine Sorge, es ist nichts, wovor du Angst haben musst:

  • Es ist in keiner Weise gefährlich.
  • Auf diese Weise kannst du heute Nacht luzide träumen.
  • Wenn du es ein paar Mal gemacht hast, wird es Spaß machen und einfach sein!
  • Es mag sich komisch und beängstigend anfühlen, aber entspanne dich einfach und versuche nicht, dich zu bewegen

Wie bereits gesagt, wirst du wach da liegen, aber dein Körper wird eingefroren sein. Der Grund dafür ist, dass du deinen REM-Schlaf unterbrochen hast und dein Körper nun versucht, dich wieder in den REM-Schlaf zu versetzen.

Der Schlüssel ist, wach zu bleiben, während dies geschieht. Du bleibst fokussiert und denkst, während dein Körper herunterfährt. Das bringt dich direkt in einen Traum, der von Anfang an luzide ist. Dein Geist schläft bei dieser Technik nämlich gar nicht erst ein.

Ich weiß, dass Schlafparalyse beängstigend wirken kann, aber ich verspreche dir, dass sie normal, harmlos und ein großer Teil der Anleitung zum luziden Träumen ist. Tatsächlich solltest du sie erfreut willkommen heißen, denn sie bedeutet, dass du dem Erlernen des luziden Träumens einen Schritt näher bist, und du bist schon fast in einem luziden Traum!

Gehe zurück in den Schlaf mit der Absicht luzide zu träumen

Du liegst also wie eingefroren da, die Augen geschlossen und der Geist hellwach.

An diesem Punkt bist du schon sehr nahe an einem luziden Traum. Entspanne dich jetzt und lass dich etwas treiben. Du driftest jetzt in die Traumwelt ab. Wahrscheinlich wirst du funkelnde Farben, Formen, Orte und beliebige Menschen sehen. Es ist auch üblich Geräusche zu hören. Am Anfang werden das nur einzelne Schnipsel sein, die zufällig und ungeordnet aneinandergereiht sind. Das ist normal und Teil des Prozesses. Für manche Menschen kann dieser Prozess ein wenig unangenehm sein. Aber ich verspreche dir, es lohnt sich, hier durchzugehen.

Die Traumschnipsel, die du wahrnimmst, werden immer länger. Schon bald wirst du dich umschauen und merken: „Wow, ich bin in einem Traum“.<br>Es gibt jedoch Dinge, die du vorher über luzides Träumen wissen solltest, besonders wenn es dein erstes Mal ist:

  • Sei nicht zu aufgeregt, ansonsten könntest du zu schnell aufwachen.
  • Entspanne dich und „leite“ den Traum, anstatt jedes Detail kontrollieren zu wollen. Erforsche ihn!
  • Genieße es! Nicht viele Menschen wissen, wie man luzide träumt, also genieße die Tatsache, dass du gerade deinen ersten luziden Traum hast!


Ich hoffe, dir mit dieser Anleitung geholfen zu haben, luzides Träumen zu lernen, sodass du die wunderschöne Welt der luziden Träume für dich entdeckst.